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Versicherung

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Letzter Update 10.01.2015

Der KSA-Mitgliederhaftpflichtschutz



1. Ich bin doch schon versichert! Wirklich?


Ihr seid Kiter - eine private Haftpflichtversicherung habe ich, werdet Ihr sicher sagen, und sogar eine schriftliche Bestätigung für das Kiten.

Doch Achtung. Eine bestehende Versicherung muss auf den Prüfstand, denn die Wirksamkeit des Versicherungsschutzes beim Kiten ist oft in Frage zu stellen.

Ob Schwachstellen bei der Grunddefinition (umfassende Benennung des gesamten Kite-Sports und des gesamten Equipments) oder Schwachstellen bei der max. erlaubten Flughöhe bzw. Leinenlänge - es gibt zahlreiche Fallstricke die beim „Mitversichern vom Kiten“ in einer privaten Haftpflichtversicherung beachtet werden sollten.

Näheres hierzu haben wir Euch unter Erläuterungen zusammengefasst.

2. Versicherung! Warum?  

2.1 Ganz einfach!
 
Haftpflicht ist die Verpflichtung zum Schadenersatz in unbegrenzter Höhe und eine Haftpflichtversicherung tritt (wenn man Schuld war) nicht nur für den entstandenen Drittschaden (bis max. zur Höhe der Versicherungssumme) ein, sondern sie wehrt auch unberechtigte Schadenersatzansprüche ab (passiver Rechtschutz). Vorraussetzung ist natürlich, dass es sich um ein mitversichertes Risiko handelt. 

Wenn Schadensersatzforderungen, wie Schmerzensgeld, Lohnausfälle etc. auf einen zurollen, kann diese meistens niemand mehr einfach so bezahlen und das kann dann „Haus und Hof“ kosten. Aber auch Sachschäden können natürlich außerordentlich kostenintensiv sein.

Um sich diesem unkalkulierbaren finanziellen Risiko nicht frei auszuliefern, sollte ein vernünftiger Haftpflichtschutz oberste Priorität haben - zumal er nicht viel kosten muss!

2.2 Wenn ein Kite-Ausflug mal teuer endet.

Ein sonniger Tag an der Ostsee, mit leicht böigem Wind. Du bist erfüllt von Tatendrang, baust auf und lässt den Kite von einem Helfer starten. Er steht geparkt auf 11 Uhr - bis dahin ist die Welt noch in Ordnung. Nun bekommt der Kite aber einen Strömungsabriss und fällt vom Himmel. Ausgerechnet jetzt läuft eine Frau mit Kind auf dem Arm durch Dein Windfenster. Die beiden werden von den Leinen des Schirms erfasst, kurz bevor in diesen wieder eine Böe bläst. Beide erleiden erhebliche Verletzungen, da Du es nicht mehr rechtzeitig geschafft hast, den Kite unter Kontrolle zu bringen. Ob auf dem Wasser oder an Land, mit dem Brett oder dem Schirm, beim Springen oder Fahren... Mögliche Szenarien gibt es wie Sand am Meer.
 
3. Bei der KSA ist eine „Kite-Haftpflicht“ inklusive!

Unser Ziel war natürlich eine günstige Beitragsfindung und ein möglichst umfassendes und einfaches Konzept. Wir haben daher eine spezielle Sport-Ausschnittsdeckung entwickelt, die auf dem Bedingungswerk einer privaten Haftpflichtversicherung basiert. Der Schutz konzentriert sich auf das, worum es bei der KSA letztendlich geht – das Kiten.

Der Schutz gilt für ordentliche Mitglieder aus Deutschland. Versichert ist z.B. weltweit die Ausübung von Kite-Sport (in allen denkbaren Spielarten) und Windsurfen. Natürlich wurden elementare Punkte, die für uns Kiter wichtig sind, extra und separat geregelt!

Wichtig: Beachtet den Punkt Umfang und Hinweise zum Versicherungsschutz.

(Stand: 10/2014)